“Und was wenn sie mich nicht mag….? Sie ist doch so wichtig für ihn!”

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“Und was wenn sie mich nicht mag ………? Sie ist doch so wichtig für ihn!” schießen mir Tränen in die Augen. Beängstigende Gedanken ziehen durch meinen Kopf. Für den ersten Eindruck gibt es nun mal keine zweite Chance. “Wennst verschissen hast, hast verschissen!” würde man bei uns in Wien sagen.

Liebevoll rühre ich meinen Marmorkuchen-Teig weiter.

Diesmal ohne Backmischung, dafür aber mit ganz viel Liebe. Und mit echten Eiern. 5 standen im Rezept. 9 habe ich genommen. Da kenn ich nix! Immerhin will ich gleich beim ersten Kennenlernen ihr Herz erobern. Quasi mein neues Revier abstecken. Meine sympathische Duftnote hinterlassen.

Schließlich weiß ich, wie wichtig sie für Schatzi ist. Er trifft sie beinahe jeden Tag. Sie verbringen viel Zeit miteinander. Er hängt an ihr.

Doch was schenkt man eigentlich einer Frau, die mitten im Leben steht und e schon alles hat, beim ersten Besuch?

Wochenlang quälte mich genau diese eine Frage. Sie beherrschte mein Leben. Immer und immer wieder tauchte sie auf. Ich war nervös.

Wollte ich doch nichts falsch machen.

Wollte ich doch auch von ihr gemocht werden. Aufgenommen werden. Dazugehören. Vielleicht sogar ihre Freundin werden.

Gemeinsame Ausflüge, stimmungsvolle Theaterbesuche, exotische Kochkurse. Wie sehr ich mir doch wünschte, dass sie mich akzeptieren würde.

Es führte kein Weg daran vorbei: Ich musste zu Elvira, meiner bulgarischen Kartenlegerin in Gramatneusiedl. Um Klarheit zu gewinnen. Um endlich eine Antwort auf die quälende Frage zu finden. Meinem Schatz zu Liebe. Unserer Zukunft zu Liebe.

150 Euro die bisher immer gut investiert waren!

Nicht steuerlich absetzbar, aber dafür in monatlichen Raten zahlbar.

Es gibt Dinge, die darf man einfach nicht dem Zufall überlassen! Da muss man ein bissal nachhelfen und darf auch nicht aufs Geld schauen.

“Rot!” – ich sehe rot!” – strahlte mich Elvira an, während sie ihre Glaskugel um Antworten bat.

“Kaum 5 Minuten dort und schon hatte ich die Antwort auf meine quälende Frage. Oh Mann, war ich erleichtert!” Endlich konnte ich mich auf die Suche nach einem Kennenlern-Geschenk machen. Nach einem roten Kennenlern-Geschenk.

“Scharlachrot? Weinrot? Orangerot? Mittelrot? Hochrot? Braunrot? Kaminrot? Feuerrot? Oder vielleicht doch Purpurrot?”

“Gibts auch nur rot?”

fragte ich völlig überfordert die nette Douglas Verkäuferin, der ich bereits mein Dilemma bis ins letzte Detail geschildert hatte. Sie wusste, dass dieser Kauf mehr oder weniger über meine Zukunft entscheiden würde. Darüber, ob das morgige Kennenlernen der Beginn einer wunderbaren Freundschaft werden würde.

Natürlich zählen in erster Linie die inneren Werte. Der Charakter. Der Mensch. Doch Hand aufs Herz, wenn ein so entscheidendes Treffen ansteht, eine Begegnung die über die Zukunft einer Familie entscheidet, muss man selbstverständlich alle Register ziehen und kann nicht mit leeren Händen kommen.

Nun hatte ich zwar bereits meinen wunderbaren saftigen Marmorkuchen mit rosa Zuckerguss gebacken, köstliche Pralinen aus Belgien via Expresslieferung bestellt, aber fehlte mir noch immer das entscheidende, rote Mitbringsel, das laut Elviras Mimosa-Pendel darüber entscheiden würde, ob ich in der kleinen Familie aufgenommen werden würde.

“Wissen Sie, ich war auch sehr nervös, als ich damals meine Schwiegermutter kennenlernte.”

Immerhin wünscht man sich, eine harmonische Familie und Zukunft. Doch ganz gleich für welchen roten Lippenstift Sie sich entscheiden, sie wird Sie bestimmt mögen, weil Sie eine so liebenswerte, großherzige Frau sind!” versuchte mich die Verkäuferin zu trösten.

“Ach, wenn es so einfach wäre ………

Wenn es doch nur die Schwiegermutter wäre ………!”,

antwortete ich mit gebrochener, zittriger Stimme.

Ich fühlte mich schwach! Die letzten Wochen hatten Spuren hinterlassen. In meiner Seele. In meiner Geldbörse.

Die vielen Gedanken und Sorgen um das bevorstehende erste Treffen. Der große Druck.

“Morgen ist Elternsprechtag ………..

unser erster Elternsprechtag ……! Der Tag, der über die Zukunft meines 6 jährigen Sohnes entscheidet. Verstehen Sie…..?”

antwortete ich völlig verzweifelt und aufgelöst …………

Nichts mehr versäumen: Mama vom Mond auf Facebook

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