Stumme Hilferufe #mamaschauaufdich

Still und heimlich wischt sie sich die Tränen vom Gesicht und setzt ihr schönstes Lächeln auf.

Zwei leuchtende Kinderaugen, ein Versprechen für die Ewigkeit. Das ewige Band der Mutterliebe. Aufgeben ist keine Option.

Doch hat sie längst damit aufgehört an bessere Zeiten zu glauben. Ist zur Marionette ihrer Maske geworden. Im Echo ihrer stummen Hilferufe.

Die Beine schwer, Gedankenleere. Jeder Tag eine Qual. Jede Nacht voller Dämonen.

Ihr tiefes Geheimnis im Strahlen der Herbstsonne. Worte ohne Inhalt, ihre dunkle Geschichte. Die Scherben ihrer Seele.

Ein wärmender Gute Nacht Kuss, bedingungslose Liebe für ihren größten Schatz. In der Kälte ihres Lebens. Auf der Suche nach Antworten. Auf der Suche nach sich selbst.

Ausweglosigkeit an jeder Ecke, kein Ziel vor Augen. Die Kraft lässt nach. Funktionieren die einzige Möglichkeit.

Scham, Hilflosigkeit, Angst. Im Außen am Leben. Im Innen fast tot.

Warum sie? Warum jetzt?

Quälende Fragen im Rausche der Hoffnungslosigkeit. Den Schein am Leben halten – die Droge ihres Alltags. Nichts was sie sich vornimmt funktioniert. Jeder Versuch zum Scheitern verurteilt.

Mauern um ihr Herz. Mauern um ihr Leben.

Verzweifelte Tränen in der Nacht. Nicht gewachsen Mama genannt zu werden. Versagt in einer Welt voller Sieger.

Kein Lächeln. Keine Freude. Kein Augenblick des Glücks.

In der Einsamkeit dieser Welt.

Ganz alleine, inmitten der anderen.

#mamaschauaufdich

#esdarfkeintabusein

#gemeinsamstatteinsam

#hilfeistkeineschande

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