Heute will ich weniger, dafür bin ich mehr

Bin geflogen und gefallen, durch tiefe Täler und magische Lüfte. Unendlich hoch, unendlich tief. Als gebe es kein Morgen, als hätte ich nichts zu verlieren.

Auf der Suche nach Geschichten. Den Zeilen des Lebens – den Zeilen für morgen. Nach dem einen perfekten Moment.  Geflüchtet vor den Stimmen von gestern. Vor den ewig gleichen Bildern.  

Wurde verletzt und habe verraten. Menschen verloren, Herzen gebrochen. Mich selbst gemein verleugnet. War leise im Sturm und doch so mutig im Traum.

Was hat das Leben für mich vorbereitet? Was macht das alles für einen Sinn? Die ewig gleichen Fragen. Auf der Suche nach dem Warum. Auf der Suche nach mehr.

Habe gekämpft, Kriege gewonnen und Schlachten verloren. Mein Spiegelbild mit bunten Farben übermalt. Eine Marionette von vielen? Oder doch ein leuchtender Stern?

Heute will ich weniger, dafür bin ich mehr. Endlich angekommen. Zuhause im Sein. Aufgehört davonzulaufen. Bereue nichts, vertraue blind. Dem Leben, dem Schicksal, aber am meisten wohl mir.

Es geht nicht immer nur ums Gewinnen. Vielmehr um die Jahre. Die Jahre voller Leben. Die Farben der Welt. Die Sprache der Seele. Verbindungen für die Ewigkeit. Verlieren mit Herz.

Um ein lautes JA.

JA zum Leben.

JA zu dir.

JA zu mir.

JA zum Augenblick.

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