Pädagogisch bedenklich, inhaltlich entbehrlich, menschlich ganz nett – wie das Motto von Mama vom Mond schon verrät, möchte ich euch mit meinem Blog zu einer Reise in eine heitere, abwechslungsreiche Welt einladen. Dabei ist es gar nicht so einfach, immer lustige Worte, witzige Anekdoten und spannende Stories zu finden. Ganz im Gegenteil, es gibt Tage an denen einem gar nicht zum Lachen zu Mute ist.  An denen es nicht gelingt, Zweifel abzuschütteln, Ängste zu verdrängen. Aber interessiert das jemanden? Ist es überhaupt erlaubt öffentlich über Probleme oder Sorgen zu sprechen? Über Selbstzweifel? Passt das in unsere perfekte Welt? “Mir geht’s gut! Danke, alles im grünen Bereich!”  Worte im Schutze unserer Maske. Selbstinszenierung als Schlüssel zum Erfolg? 

 

Verletzlichkeit ist keine Eigenschaft mit der man punkten kann. Schwäche kein Synonym für unantastbare Perfektion. Im Schein des Seins beweisen wir unentwegt der ganzen Welt unser Können – unsere Stärken. Blöße ein Garant für Verletzungen? Angst ein Merkmal des Versagens? Sind wir doch geboren um zu gewinnen! Oder ist es vielleicht gerade die Angst vorm Verlieren?

 

Aber, wisst ihr was?

Heute ist mir nicht nach stark sein!

 

Heute bin ICH, ICH! Ungeschminkt und angreifbar. Unperfekt, mit Fehlern. Verletzlich, leise, leer. Einfach ich! Mit meinen Stärken und meinen Schwächen. Mit meinen Träumen und Ängsten. Mit all dem, was mich zu dem Menschen macht, der ich bin. Stark und schwach zu gleich! Mutig und verletzlich. Manchmal ist einfach alles zu viel! Oder zu wenig? Heute erlaube ich mir, zu meinen Gefühlen zu stehen. Meine Maske abzulegen, meiner Seele Raum zu lassen! Meinen Sehnsüchten Beachtung zu schenken. Weil ich mich schwach fühle. Aber doch stark genug, um mir zu erlauben ICH zu sein. Mir die Zeit zu nehmen, die ich brauche. Um mir einzugestehen, dass ich mich schlecht fühle. Mich etwas beschäftigt. Mich etwas verunsichert. Es mir heute nicht gut geht!

 

Bin ich gut, wie ich bin? Ist es gut, wie es ist? Mache ich genug? Bin ich genug? Selbstzweifel. Verletzlich und unsicher auf der Suche nach Antworten. Auf den Spuren des Lebens. Ganz leise, ein Stück weit unsichtbar im Schatten meiner Gedanken. Druck von außen, Druck von innen. Oder doch nur Druck von mir selbst? Höher, lauter, besser – heute ist mir nicht danach! Ohne Maske, ohne Schein – dafür mit ganz viel Sein. Ein Time Out für meine Seele.

 

Tage, die wir gerne aus unserem Leben verbannen würden. Emotionale Hürden. Gefühle die oft nur schwer zuordenbar sind. Doch wir sind nicht alleine mit unseren Selbstzweifeln. Mit unseren Ängsten. Wir alle sind Menschen mit Ecken und Kanten. Mit Höhen und Tiefen. Mit guten und schlechten Tagen.

 

Warum nicht versuchen, diese schwierigen Phasen, als Chance zu sehen? Als Chance sich selbst zu finden? Als Chance Unsicherheiten zu überwinden? Als Chance aus Schwächen, Stärke zu schöpfen? Als Chance ehrlich zuzugeben, dass man nicht immer stark sein kann? Und vor allem, nicht immer stark sein muss!

 

Lasst uns die Welt durch echte Gefühle bereichern.

Weil es einem eben nicht immer nur gut geht!

 

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