Mami, warum weinst du? Hör doch bitte auf! Drück mich ganz fest – lass mich nicht los. Ich bin doch für dich da!

 

Mami, warum weinst du? Es ist doch alles gut! Ich freu mich auf die Stadt mit dir – auf neue Abenteuer. Ein Zimmer nur für dich und mich, unser Kuschelreich. Das Haus war sowieso zu groß – Gespenster überall.

 

Mami, warum weinst du? Du musst nicht traurig sein! Du wirst bald Arbeit finden. Das weiß ich ganz bestimmt. Bist fleißig, klug und auch so lieb. Das schaffst du ganz bestimmt.

 

Mami, warum weinst du? Es gibt doch keinen Grund! Der Kindergarten ist ok, auch wenn ich dich vermiss. Du läufst den Weg bis vor die Tür, auch wenn du vom Lernen müde bist! Sobald es dunkel wird, weiß ich ganz genau, dass du gleich bei mir bist!

 

Mami, warum weinst du? Wir haben doch noch uns! Wunderschön war unser Tag. Wir hatten so viel Spaß. Eine Rittertorte nur für mich. 5 Kerzen oben drauf. Papi ruft bestimmt noch an. Diesmal vergisst er nicht. 

 

Mami, warum weinst du? Es ist doch gar nicht schlimm. Hab meinen Zug und auch Teddy Paul. Die passen auf mich auf! Das Auto reicht doch nächstes Jahr. Wenn ich noch größer bin.

 

Mami, warum weinst du? Wir schaffen das bestimmt. Haben doch noch Brot mit Wurst. Und sogar Apfelsaft. Ich schenk dir den geheimen Schatz, mein Sparschwein unterm Bett. 

 

Mami, warum weinst du? Halt meine  Hand ganz fest. Solang ich dich hab, ist alles gut! Bist alles was ich brauch!

 

 

Armut betrifft uns alle und ist leider auch im Jahr 2018 ein aktuelles Thema.

Armut bedeutet Sorge und gerade Kinder leiden darunter enorm. Scheidung – Arbeitslosigkeit – Schicksalsschläge – Krankheit – viele Wege führen schnell in den sozialen Abstieg – an die Grenze des Machbaren. Die meisten von uns kennen vermutlich Monate, in denen es finanziell knapper ist, Ausgaben die nicht kalkuliert waren. Doch Tag für Tag um das finanzielle Überleben kämpfen zu müssen, jede Nacht mit Ängsten zu ringen und vor allem ständig seinen Kindern gegenüber ein schlechtes Gewissen zu haben, Wünsche nicht erfüllen zu können, bringt viele Eltern dazu, sich als Menschen zweiter Klasse zu fühlen. Wut – Angst – Hilflosigkeit – kein Ausweg in Sicht – selbst der größte Kampfgeist oftmals zum Scheitern verurteilt, von der Gesellschaft verpönt.

 

Ein Thema, das uns 365 Tage im Jahr nicht kalt lassen sollte.

Ein Thema, das nicht mit Gleichgültigkeit oder Wegschauen behandelt werden sollte. Und gerade zu Weihnachten berühren mich diese traurigen Geschichten noch tiefer und machen mich unendlich traurig. Kinder sind unsere Zukunft und gerade als Mami, macht es mich traurig, dass nicht jedes Kind in diesem Land, nicht jedes Kind auf diesem Planeten, das gleiche Privileg der Freude, des Glücks, der Zufriedenheit und des Seins erleben darf. Während wir monatelang überlegen, was wir an Heilig Abend schenken wollen bzw. was das Christkind bringen soll, welchen Weihnachtsbraten wir kochen und ob der Christbaumschmuck auch festlich genug strahlt, kämpfen viele mit der Härte des Lebens, mit dem Schicksal nichts, oder fast nichts zu haben.

 

Genau aus diesem Grund habe ich die letzten Jahre unter anderem die wunderbare Christkindlbrief-Aktion der Caritas, oder private Initiativen unterstützt – großartige, selbstlose Hilfestellungen, die so viel Freude schenken.

 

Heuer möchte ich versuchen, einen neuen Weg einzuschlagen.  

Direkt über Mama von Mond als Christkind zu helfen und vielleicht den einen oder anderen kleinen Wunsch zu erfüllen. Freude zu schenken – strahlende Kinderaugen zu erreichen und mich direkt an euch – meine Leserinnen und Leser zu wenden.

 

 

Und so ist dann die Idee zu

Mama vom Mond hilft! CHRISTKIND-SPECIAL

 

entstanden. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, weil man mit dem Herzen einfach besser sieht. Ohne zu wissen, wo es hinführt, fühlt es sich doch richtig an, das Special zu starten und an andere zu denken.

 

Vielleicht kennt ihr jemanden, der gerade eine schwere Zeit durchmacht, oder ihr selbst, könntet Hilfe brauchen? Oftmals scheitert es nur an Kleinigkeiten, die schlaflose Nächte verursachen. Ein Bilderbuch, selbstgebackene Kekse, neue Kleidung für die heißgeliebte Puppe, ein Adventkranz, eine Weihnachtskarte – was auch immer, ich glaube, die Wünsche sind ganz unterschiedlich und dennoch alle aus tiefstem Herzen.

 

Schreibt mir doch (natürlich auch gerne privat) und vielleicht kann Mama vom Mond den ein, oder anderen kleinen Wunsch erfüllen, Kinderaugen / Augen zum Strahlen bringen und Christkind spielen. Sollte noch jemand helfen und Christkind spielen wollen (vielleicht wollen eure Kinder Spielzeug verschenken? Oder ihr wollt mit selbst gebastelten / selbst genähten Dingen Freude schenken?, etc.) freue ich mich natürlich auch über eure Unterstützung. Niemand muss sich schämen um Hilfe zu bitten oder um Unterstützung zu fragen, denn Menschlichkeit verbindet.

 

In diesem Sinne, lasst uns alle, ein bissi mehr aufeinander schauen!

 

Keiner von uns weiß, ob wir eines Tages nicht selbst, auf Hilfe  und auf menschliche Unterstützung angewiesen sind.

 

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